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Ich habe gedacht das es einfach nicht schlimmer kommen kann, wann lerne ich denn endlich mal das dies genau nicht der Fall ist?

Heute ist eine weitere finanzielle Quelle zusammengebrochen. Bei meinem Freund, aber da wir zusammenleben betrifft es mich genauso. Hört das denn nie auf?

Ich muss jammern. Verdammte sch*****! Wieso immer nur wir?! Das reicht mir langsam aber sicher mit diesen Hiobsbotschaften! Ich habe keine Nerven mehr immer um meine Lebensgrundlage zu bangen,  immer am Existenzminimum rum zu kriechen. Kaum macht man einen Schritt vorwärts, werfen einen Behörden wetere 2 Schritte zurück! Zum kotzen! ARGH!

Aber der heutige Tag hat auch Positives hervorgebracht. Ok nur eine weitere Bewerbung um einen Nebenjob, der auch zeitlich begrenzt ist, aber immerhin. Mehr als Hoffen kann ich eh nicht. Und eine Freundin schenkt mir zum Geburtstag 2 Karten zu einem Konzert, auf das ich nicht mehr gerechnet habe zu gehen! Ich bin ihr total dankbar. Hoffentlich klappt das. Es wäre eine schöne Abwechslung zu der täglichen "Tragödie". Desweiteren hat ein Freund meinen Liebsten und mich zu seiner Geburtstags-/Halloweenparty eingeladen. Da würde ich auch sehr gern hingehen, den Gastgeber haben wir auch schon ein halbes Jahr nicht mehr gesehen. Ein kleines Hindernis, besteht allerdings auch hier. Es steht ein Fahrt zu meinen Verwandten an, die im nahen Ausland wohnen,  die fällt natürlich auf dasselbe Datum wie besagte Feier. Meine Eltern werden es überhaupt nicht gut heissen wenn ich das absage...das kann noch lustig werden:/ Da muss ich durch.

Ansonsten bin ich in der letzten Zeit zu einer Anlaufstelle für Probleme meiner Freunde geworden. Stimmt nicht das war ich schon immer. (Keine Ahnung wieso, vll weil ich zuhöre und es mich interessiert, bzw ich auch Anderen meine Hilfe gerne anbiete (das ist fast schon ein Helfersyndrom)) Ich fühle mich natürlich auch geschmeichelt durch diesen Vertrauensbeweis, aber es haben verdammt viele gravierende Probleme, die sie diskutieren möchten. Manchmal ist es wircklich erdrückend, besonders wenn ich keine Ahnung habe wie ich jemandem wenigstens eine Rat geben soll, von Lösen kann gar keine Rede sein ( das ist illusorisch), oder weil ich nicht in der Lage bin über meine Probleme zu reden. So bescheuert sich das auch anhört, darüber schreiben ist nicht so schlimm, wie es auszuformulieren. Ich muss mich zwingen über das was mich bedrückt zu reden, ein schrecklicher Vorgang, da ich mich auch dagegen sperre. Allerdings ist es notwendig und mir geht es hinterher besser, da ich ein bisschen seelischen Ballast abwerfen konnte. Immer das gleiche Spielchen. Ich habe aber Fortschritte in dieser Hinsicht gemacht, dank meines Freundes der immer beharrlich ist und nicht locker lässt.

Er ist klasse.

25.10.07 23:29


Mein erster Eintrag

...und der ist gleich vollkommen in einer deprimierten Grundstimmung geschrieben.

Momentan ist mein Leben in einer vollkommenen Sackgasse. es geht schlichtweg nicht mehr weiter. Wer ist Schuld daran? Natürlich ich.

Ich war früher ziemlich gut darin die Schuld für meine Probleme , bzw meine schlechten Charakterzüge auf mein familiäres Umfeld abzuschieben, vorzugsweise meine Mutter, die wie sonst jeder Mensch auf der Welt nicht perfekt ist und nie wircklich den Draht zu uns Kindern hatte und umgekehrt. Wie das so oft ist.

Ist ja auch einfacher so, als sich im Spiegel anzusehen und sich den eigenen wircklich hässlichen Seiten zu stellen, die ich zumindest, ignoriert habe.

Und das ist bitter, zu erkennen das ich ein vollkommen überholtes Selbstbild hatte, das ich einfach nicht mehr die Person war(bin), für die ich mich hielt. Klar zu sehen was aus mir geworden war, hat mich auch aus der Bahn geworfen.

25 jahre alt, ohne Ausbildung, abgebrochenes Studium, ohne geregeltes Einkommen, vegetiere ich mehr vor mich hin als das ich lebe. Von dem einstmals so lebendigen, kraftstrotzenden Selbst ist kaum mehr als ein Schatten übrig geblieben. Zu allem Überfluss musste sich mein Liebster diesen Abstieg mit ansehen. Ohne das ich mir von ihm helfen lassen wollte. Er versucht es, doch ich schmettere es immer ab. Ich lasse mir ungern helfen, was ein echtes Problem darstellt. Es wissen eigentlich nur wenige Menschen wie es um mich steht, den Meisten spiele ich vor das ich immer noch im Studium stecke. Und das ist echt erbärmlich.

Tja nachdem ich eingesehen habe was aus mir geworden ist, (man kann einiges Verdrängen, ernsthaft) , wie schon mal erwähnt, war ich entsetzt.   Die Verachtung die man sich selbst entgegenbringen kann ist schlimmer als offenkundiger Hass von anderen.

Und was tue ich nun? Ich habe mir 2 Ziele gesetzt.

Das übergeordnete Ziel ist es einen Studienplatz zu ergattern im gestalterischen Bereich, wovor ich mich jahrelang gedrückt habe... könnt ja sein das ich erfolgreich bin und nicht wie von mir erwartet versage.  Und das Zweite, erstmal einen Nebenjob finden, der mir Geld einbringt und auch meinen freund ein wenig finanziell entlastet. Hört sich hier einfach an. Ist es aber nicht, weil ich immer wieder in eine art deprimierte Phase falle und ich mir versuche einzureden, das ich eh nicht das Zeug dazu habe, bzw. überhaupt in der Lage bin es zustande zu bringen. Das Schwierigste ist gegen mich selbst anzukämpfen, mich selbst zu überwinden.

Das kann jetzt echt dauern... 

25.10.07 00:55





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